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Vorwort zum 6. Jahresbericht 1979/80



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Dr. Hans Hermann Groër


Überraschungen

Wie zum „Silvester“ des Schuljahres 1978/79 könnte man auch heute beim Rückblick auf die verflossenen zwölf Monate von einem "Normaljahr" sprechen, einem Jahr ruhiger Arbeit und guten Erfolgs. Allerdings gab es da eine Reihe von - zumeist erfreulichen - Überraschungen: Erstmals einen SCHULCHOR und ein kleines (in der Lehrfächerverteilung nicht aufscheinendes) SCHUL-KAMMER-ORCHESTER. Für beides im Lauf des Jahres stetig mehr Interesse und Interessenten; für beides mit Märzbeginn leider betrüblichen Abbruch, da unser Musikprofessor schwer erkrankte. Erstmals GOLD, SILBER, BRONZE für unsere Sportler - wenn auch (noch) nicht bei echten Olympischen Spielen. Erstmals einen DEMOSTHENES - in allen Ausgaben, bis zum Gold in Salzburg, wie w. u. berichtet wird. Erstmals MATURANTEN AUS EINER „Ü“. Vor fünf Jahren haben wir es an unserer Schule mit einer Übergangsstufe versucht, heuer gab es die erste gute Ernte - unter 63 Teilprüfungen eine mit negativem Ergebnis. Erstmals ganz ernste, konkrete Vorbereitungen für einen neuen TURNSAAL, der hoffentlich zur Hundert-Jahr-Feier des  Hollabrunner Seminargebäudes (2. 10. 1981) fertiggestellt sein kann. Erstmals so viele Anmeldungen, daß im neuen Schuljahr auch die sechste Klasse parallel geführt werden muß.

Für all das schulden wir Gott unsern Dank. Und Dank sei auch denen, die Verantwortung für unsere Schule tragen: der Erzdiözese Wien wie den Schulbehörden, den Eltern und Lehrern wie den Schülern, den Wohltätern, Freunden und Helfern.


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