Dr. Hans Hermann Groër
hat nun eine fünfte Klasse unseres im Jahr 1974 gegründeten Aufbaugymnasiums den Durchgang zum ersehnten Ziel, zur Matura, vollendet. Bei einer so jungen Schule, wie die unsrige eine ist, kann man ein solches Lustrum noch zählen und vermerken.
Im Jahresbericht des Seminars Hollabrunn wird das vergangene Schuljahr ein „friedliches“ genannt. Zum selben Urteil kommt auch unser Rückblick auf 1981/82. Nach Aurelius Augustinus ist Friede „Ruhe in der Ordnung“. In diesem Sinn durfte das Aufbaugymnasium der Erzdiözese Wien in Hollabrunn sich des Friedens erfreuen, um den wir im, Eröffnungsgottesdienst am 9. September 1981 gebetet hatten.
Deshalb sei hier Dank gesagt:
zunächst den Partnern in der Schulgemeinde, den Professoren, den Schülern und den Eltern, bzw. Erziehungsberechtigten für ihr Mit- und Zusammenwirken;
dem Schulerhalter, der die Hauptlast der Baukosten des neuen Turnsaals getragen und so vieles andere bereitgestellt hat;
der Vorstehung und den Angestellten des Seminars für alle Hilfen und guten Dienste;
dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst und dem Landesschulrat für Niederösterreich, die in den verschiedenen Referaten uns im materiellen wie im geistigen Bereich immer Förderung zuteilwerden ließen;
den benachbarten Schulen, dem Bundesgymnasium und der Handelsakademie in Hollabrunn, für die gute Zusammenarbeit, die sich auch in gegenseitiger Hilfeleistung gezeigt hat;
der Raiffeisenkasse Hollabrunn für die Blätter mit Bildern moderner Kunst;
der 8. Klasse, die sich - das sei hier ungeachtet der Beschwernis und des verzögerten Erfolgs bei der Matura gesagt - vier Jahre hindurch in mehrfacher Hinsicht vorbildlich mitwirkend erwiesen hat;
den Professoren Mag. Christine Noe und Mag. Erich Diem, die wir mit Schulschluß leider verabschieden mußten, für alle ihre Mühen.
Hoffen wir, daß unserer Schule noch viele „friedliche“ Jahre beschieden sein mögen - durch Gottes Gnade und durch die Hingabe aller Beteiligten an die große schöne Aufgabe, die einem Aufbaugymnasium gestellt ist!