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Vorwort zum 20. Jahresbericht 1993/94



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Mag. Leopold Rieder


Zwei Dezennien


Das Aufbaugymnasium kann heuer ein rundes Jubiläum feiern. Vor 20 Jahren wurde mit Beginn des Schuljahres 1974/75 der Unterricht aufgenommen. 20 Jahre sind für eine Schule noch kein besonderes Alter, zählen wir doch damit zu den jüngsten höheren Schulen in NÖ. Fast könnte man sagen, wir stecken noch in den Kinderschuhen.

Auf der anderen Seite kann in 20 Jahren sehr viel bewegt und geleistet werden, worauf eine Schule mit gewissem Stolz blicken kann. So haben schon 17 Maturajahrgänge des Aufbaugymnasiums den Weg ins Leben angetreten, den über 450 Maturanten wurde von unserer Schule das nötige Rüstzeug mitgegeben, um ein Hochschulstudium antreten oder den Anforderungen des Berufseintritts nach der Matura gerecht werden zu können. Aus den Kontakten mit unseren Absolventen kann ich immer wieder heraushören, wie positiv prägend das Aufbaugymnasium als katholische Privatschule auf unsere Schüler gewirkt hat und wirkt. Ich glaube, daß diese christliche Grundhaltung, die in unserer Schule gelebt wird, dazu beiträgt, daß sich die Schüler bei uns wohlfühlen.

Dies zeigt sich auch in der Entwicklung der Schülerzahlen. So werden heuer erstmals neun Klassen geführt, und im Vergleich zum vergangenen Schuljahr besuchen um 20% mehr Schüler das Aufbaugymnasium. Ausschlaggebend dafür ist, daß sowohl eine Übergangsklasse als auch zwei 5. Klassen gebildet werden können. Diese Tendenz scheint sich auch im nächsten Schuljahr fortzusetzen, was für uns Lehrer Ansporn für noch größeres Engagement sein wird.

Die neunte Klasse machte auch einen zusätzlichen Raum notwendig, was die Frage nach einer Erweiterung unserer Schule aufwarf. Ich möchte dem Verwalter des Erzbischöflichen Seminars für seine Unterstützung und dem Leiter des Afro-Asiatischen Institutes für sein Entgegenkommen bei der Lösung des Raumproblems herzlich danken.

Wenn wir heuer auf 20 Jahre Aufbaugymnasium zurückblicken können, sei all jener gedacht, die unsere Schule initiiert und ein Stück Weges begleitet haben. Ihnen allen gilt mein Dank für ihren Einsatz und ihr Engagement. Zugleich sei versichert, daß unsere zukünftige Arbeit weiter getragen sein wird vom Miteinander und Füreinander, geprägt von Vertrauen und Mitmenschlichkeit, wie es in unserer Schule trotz des erst 20jährigen Bestandes schon Tradition geworden ist.


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