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Vorwort zum 28. Jahresbericht 2001/02



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Mag. Leopold Rieder



Wie schnell doch die Zeit vergeht. Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Schule konnten wir uns heuer als durchgängiges achtjähriges Gymnasium der Öffentlichkeit präsentieren. Unsere Unterstufen-Pionierklasse aus dem Schuljahr 1998/99 hat sich prächtig entwickelt und mit diesem Schuljahr schon die 4. Klasse des Realgymnasiums erreicht. Rückblickend kann man resümieren, dass es sich um vier sehr intensive Jahre mit zahlreichen Höhe- und nur wenigen Tiefpunkten gehandelt hat. Schüler und Lehrer fanden rasch zueinander und entwickelten ein Arbeitsklima, das viele Entfaltungsmöglichkeiten bot. So konnte der Abschluss der Unterstufe als Etappe auf dem Weg zu Reifeprüfung ohne nennenswerte Rückschläge erreicht werden. Einige Schüler werden uns mit schon konkreten Ausbildungswünschen verlassen und andere weiterführende höhere Schulen besuchen, die bei uns bleibenden werden nahtlos in die 5. Klasse aufsteigen.

Premiere gab es heuer auch in der Oberstufe bei der Matura: Die 8. Klassen konnten erstmals die Reifeprüfung im nur an unserer Schule angebotenen Pflichtfach Humanbiologie und Humanpsychologie ablegen und vor der Prüfungskommission ihr Wissen in anerkennenswerter Form nachweisen.

Das Erzbischöfliche Real- und Aufbaugymnasium hat heuer wieder alle Anstrengungen unternommen, seinem Ruf als allgemeinbildende Schule, in der die Unterrichtsformen und das pädagogische Bemühen in besonderer Weise auf die Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sind, gerecht zu werden. Dazu gehören neben der Wissensvermittlung in einem breiten Fächerkanon und dem respektvollen Umgang miteinander auch Gestaltung der äußeren Rahmenbedingungen.

Neben den laufenden Ausgaben für den Ankauf von Unterrichtsmitteln war mit dem Vollausbau unserer Schule ein 2. EDV-Saal notwendig geworden, um den Schülern die Arbeit mit zeitgemäßen Medien zu ermöglichen. Es sei hier dem Erzbischöflichen Amt für Unterricht und Erziehung und dem Bildungsministerium für die Finanzierung der Geräte aufrichtig Dank gesagt, aber auch unserem Kustos Prof. Reidlinger, der die Geräte installierte und immer noch Zeitreserven für die weitere Betreuung findet.

Besonders freut uns das hervorragende Abschneiden des Erzbischöflichen Gymnasiums bei diversen Schulrankings. Wie immer man über diese Rankings denken mag, stärken sie doch das Vertrauen in die geleistete Arbeit und sind eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs.

Am Ende dieses Schuljahres danke ich allen Kolleginnen und Kollegen und den Schulpartnern für ihr auf ein gemeinsames Ziel gerichtetes Arbeiten, den vorgesetzten Dienstbehörden und dem Erzbischöflichen Amt für Unterricht und Erziehung für die freundschaftliche und wirkungsvolle Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen allen viel Freude beim Lesen dieses Jahresberichts und erholsame Ferien.


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