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Vorwort zum 30. Jahresbericht 2003/04



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Mag. Leopold Rieder



Ein in jeder Hinsicht abwechslungsreiches und einschneidendes Schuljahr geht zu Ende.

In erster Linie waren es Umbauarbeiten im Seminar, die die vergangenen Monate prägten. Von Monat zu Monat konnte man den deutlichen Baufortschritt beobachten. Auch wenn es nicht immer leicht war, die geplanten Unterrichtsstunden in der vorgesehenen Form durchzuführen und manchmal Baulärm und Staub den Unterricht beeinträchtigten, freuen wir uns, bald in einem generalsanierten Gebäude unterrichten zu dürfen. In Zukunft wird unsere Schule im Nordtrakt des Erzbischöflichen Seminars untergebracht sein, während der südliche Teil die Bundeshandelsschule und Bundeshandelsakademie beherbergen wird.

Seit einigen Jahren wird an unserer Schule die Einführung der 5-Tage-Woche diskutiert. Auf Beschluss des Schulgemeinschaftsausschusses wurde heuer eine offizielle Befragung der Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen durchgeführt. Bei dieser geheimen Abstimmung wurde von allen drei Gremien mit großer Mehrheit die Einführung der 5-Tage-Woche gewünscht und vom SGA auch einstimmig beschlossen. Die Verteilung der Samstagstunden auf die anderen Wochentage wird leichter möglich sein, weil heuer die vom Ministerium verordneten Stundenkürzungen - 6 Stunden in der Unterstufe, 8 Stunden in der Oberstufe - vorgenommen werden mussten. Diese Stundenkürzung stellt vor allem die Einstundenfächer vor große Herausforderungen, einen kontinuierlichen und ertragreichen Unterricht gewährleisten zu können.

Schulautonom wurden auf Grund der Erfahrungswerte kleine Veränderungen in der Stundentafel durchgeführt. So wurde das Fach Humanbiologie und Humanpsychologie in der 4. Klasse mit einer zusätzlichen Wochenstunde aufgewertet.

Ich freue mich, dass in diesem Schuljahr zwei Kolleginnen den zweijährigen Fernstudienlehrgang zur Marchtaler-Plan-Pädagogik mit Erfolg abschließen konnten und ihr Wissen und ihre neuen Erfahrungen bereits der Kollegenschaft im Rahmen der schulinternen Lehrerfortbildung weitergegeben haben. Anfang der Ferien wird sich eine Lehrer/innengruppe wieder nach Deutschland zu Marchtaler-Plan-Schulen begeben, um sich an Ort und Stelle Anregungen für den Unterricht zu holen.

Am Ende dieses richtungsweisenden Unterrichtsjahres danke ich allen, die sich tatkräftig um das Wohl und die Weiterentwicklung unserer Schule bemüht haben, in erster Linie der Leiterin des Erzbischöflichen Schulamtes Frau HR Dr. Christine Mann und ihrem Team sowie der vorgesetzten Dienstbehörde im Landesschulrat und Bundesministerium. Für dieses erfolgreiche Schuljahr ist auch besonders dem Professor/innenkollegium für sein Wirken in Unterricht und Erziehung zu danken, den Eltern für die gute Zusammenarbeit und den Schülerinnen und Schülern für ihre Lernbereitschaft. Ihnen allen wünsche ich erholsame und schöne Ferien.


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