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Vorwort zum 32. Jahresbericht 2005/06



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Mag. Leopold Rieder



Wie schnell doch die Zeit vergeht. Machen wir einen Rückblick ins Schuljahr 1998/99. Mit einem gewissen Kribbeln im Bauch und nach intensiver Vorbereitung der Klassenlehrer/innen erwarteten wir den Schulbeginn im Herbst. Ein für uns vorerst ungewohntes, doch bald vertrautes Bild zeichnete sich in unserer Schule ab. 28 kleine Mädchen und Buben wieselten nach einer Eingewöhnungsphase durch die Gänge, blickten zu den Oberstufenschüler/inne/n auf und suchten den Kontakt zu ihren Lehrerinnen und Lehrern, kurz: Sie belebten unsere Schule. Für das Lehrerkollegium bedeutete dies natürlich neue Wege und Herausforderungen in der Wissensvermittlung.

Jetzt, 8 Jahre später, traten diese damaligen Taferlklassler/innen zur Reifeprüfung an. Wir freuen uns mit den Maturantinnen und Maturanten über deren Erfolgsweg am Erzbischöflichen Gymnasium Hollabrunn. Die „Pionierklasse“ verstand es mit Wissen, Können, Einsatz und Kommunikationsbereitschaft das gesteckte Ziel zu erreichen und in diesen Bereichen Vorbild für die nachkommenden Unterstufenklassen zu sein.

Als geglückt kann auch die Integration der in der 9. Schulstufe von anderen Schulen dazu gestoßenen Schüler und Schülerinnen gesehen werden. Diese vermittelten zusätzliche Motivation und spornten einige Schülerinnen dazu an, ein weiteres Fremdsprachenangebot anzunehmen und heuer erstmals zu einer Maturaprüfung aus Spanisch anzutreten.

Rückblickend erfüllt die Schulgemeinschaft der Entschluss, eine Unterstufenform an unserer Schule zu errichten, mit großer Freude. Es sei hier an dieser Stelle noch einmal besonders unserem Herrn Kardinal Dr. Christoph Schönborn und der Leiterin des Erzbischöflichen Schulamtes Frau HR Dr. Christine Mann für diesen mutigen und zukunftsweisenden Schritt gedankt. Zu danken gilt es neben den Schülerinnen und Schülern für deren Leistungen vor allem den Eltern der Pionierklasse, die für ihre Kinder im Vertrauen auf unsere Unterrichts- und Erziehungsarbeit unsere Schule gewählt haben. Nicht zuletzt sei auch im Speziellen den Professorinnen und Professoren dieser ersten Unterstufenklasse Dank ausgesprochen, die mit ihrem Engagement, ihrem Ideenreichtum und ihrem pädagogischen Geschick den Grundstein dafür gelegt haben, dass bereits im darauf folgenden Schuljahr zwei erste Klassen eröffnet werden konnten.

Im eigentlichen Sinn des Wortes neue Wege beschritten wir auf Initiative von Prof. Gschweidl und dem Team der Religionslehrer/innen heuer mit unserer Schulwallfahrt, über die an anderer Stelle genauer berichtet wird. Eine etwa 200 Personen umfassende Pilgerschar aus Lehrer/inne/n, Schüler/inne/n und Eltern wanderte nach Maria Dreieichen und machte diese Wallfahrt zu einem spirituellen Erlebnis.

Allen, die sich um das Wohl unserer Schülerinnen und Schüler und um die Qualität und den Ruf unserer Schule bemühen, sei ein aufrichtiges Dankeschön gesagt. Ich wünsche viel Freude und Vergnügen beim Lesen dieses Jahresberichts und erholsame Ferien.


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