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Am 1. und 2. Oktober 2006 feiern das Erzbischöfliche Amt für Unterricht und Erziehung und das Erzbischöfliche Realgymnasium und Aufbaugymnasium Hollabrunn den 125. Gründungstag des Erzbischöflichen Seminars in Hollabrunn.
Sonntag, 1. Oktober 2006
Montag, 2. Oktober 2006
Aus der Geschichte des Seminars in Hollabrunn
Die Erzdiözese Wien fasste erst unter Kardinal Joseph Othmar Ritter von Rauscher den Beschluss, ein Knabenseminar zu gründen, das am 1. Oktober 1856 im ehemaligen Karmel St. Theobald in Wien VI. eröffnet wurde.
1875 ersuchten Vertreter der Gemeinde Oberhollabrunn (heute Hollabrunn) um Verlegung des Knabenseminars nach Oberhollabrunn. Dort war 1865 ein neues Gymnasium gegründet worden, das zu wenige Schüler hatte. Erst mit Rauschers Nachfolger, Kardinal Johann Rudolf Kutschker, konnte am 23. Juni 1880 ein Vertrag zur Errichtung eines Seminars in Oberhollabrunn unterzeichnet werden.
Am 20. Juli 1880 wurde der Grundstein gelegt, am 16. November 1880 konnte nach nur 115 Arbeitstagen das Turmkreuz geweiht werden.
Die Übersiedlung von Wien erfolgte im August 1881. Am 2. Oktober 1881 wurden Haus und Kapelle von Fürsterzbischof Cölestin Joseph Ganglbauer eingeweiht.


