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Am 24. März 2003 ist unser ehemaliger Direktor und späterere Erzbischof von Wien, Kardinal Hans Hermann Groër, im Alter von 83 Jahren in einem Spital in St. Pölten an den Folgen eines Krebsleidens gestorben.
Groër wurde am 13. Oktober 1919 in Wien geboren. Nach dem Bundesgymnasium in Wien 13, besuchte er das Bundesgymnasium in Hollabrunn, wo er am 2. Juni 1937 mit Auszeichnung maturierte. Mit 14 Jahren trat er ins Knabenseminar Hollabrunn der Erzdiözese Wien ein.
Er studierte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und erhielt am 19. Oktober 1941 die Weihe zum Diakon. Am 12. April 1942 empfing er durch Kardinal Innitzers die Priesterweihe. Von 1946 bis 1952 war er Studienpräfekt im Hollabrunner Knabenseminar. 1949 promovierte er zum Doktor der Theologie. 1951 legte er die Lehramtsprüfung ab und war 1952 bis 1976 Religionsprofessor am Bundesgymnasium Hollabrunn. 1959 bis 1963 war er auch Kaplan der Stadtpfarre Hollabrunn.
1976 trat Groër in das Noviziat der Benediktiner in Göttweig ein und legte am 8. September 1980 seine feierliche Profess ab. Am 14. November 1982 wurde das von ihm gegründete Zisterzienserinnenklosters Marienfeld geweiht. Seit damals wirkte er auch als Spiritual in Marienfeld.
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Gemeinsam mit Rektor Johann Kurz gründete er 1974 das Aufbaugymnasium der Erzdiözese Wien in Hollabrunn, das er bis 1986 als Direktor leitete. Wegen seiner Verdienste wurde er 1960 zum "Erzbischöflichen Konsistorialrat", 1962 zum "Monsignore" ernannt. 1973 erhielt er den Berufstitel "Oberstudienrat", 1977 das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich", 1985 den Titel "Hofrat".
Am 15. Juli 1986 wurde Groër von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Wien berufen, am 14. September, dem Fest der Kreuzerhöhung, im Dom zu St. Stephan geweiht. Am 29. Mai 1988 erfolgte die Berufung ins Kardinalskollegium. Am 14. September 1995 wurde sein Rücktritt als Wiener Erzbischof angenommen.
Vom 1. September 1996 bis 5. Jänner 1998 war er Prior von St. Josef in Maria Roggendorf.
Hans Hermann Groër wurde im Kloster Marienfeld bei Maria Roggendorf (Niederösterreich) begraben.



