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Via Nova - Neue Wege im Unterricht


Nach dem alten Sprichwort „Variatio delectat“ (=Abwechslung macht Spaß) finden am erzbischöflichen Gymnasium im März 2010 versuchsweise Fachtage statt, an denen ganztags (sechs Stunden) oder halbtags (drei Stunden) Inhalte ohne Hetzjagd in Ruhe erarbeitet werden können. Den Anfang machte das Fach Latein, das dem praktischen Thema „Römerstraßen und ihre Meilensteine“ diesen Fachtag widmete. Denn die Wahrscheinlichkeit, Latein im Alltag zu begegnen, ist bei Inschriften am größten. Ausgehend von einem in Bayern gefundenen Meilenstein übersetzten wir die Inschrift, besprachen die Kaisertitulatur und setzten uns mit der Tabula Peutingeriana auseinander, der einzig erhaltenen römischen Straßenkarte der Spätantike. Groß war die Freude, auch Carnuntum und Tulln auf dieser Karte zu finden. Nach der Rekonstruktion eines Straßenverlaufes auf einer modernen Karte beschloss die Übersetzung der Inschrift vom Meilenstein aus Königstetten den Lateintag. Bei vielen weckte er das Interesse, die Spuren der Römer in der Landschaft auch in ihrer Freizeit zu suchen. Einer Suche nach Bodendokumenten in Tulln, Zwentendorf, Traismauer und Mautern steht somit nichts mehr im Wege!



Die Schüler/innen der 5B mit ihrem Lateinprofessor Mag. Christian Gerstner.

Von links nach rechts: Julia Seifried, Mag. Christian Gerstner, Madeleine Lust, Tanja Lahofer, Nadine Arocker, Sabrina Köhler, Vivien Henze, Isabella Seidl, Thomas Jisa, Julian Schauerhuber, Fabian Stubenvoll, Julius Zakrzewski, Maria Zehetmaier, Christian Weinkopf, Alexander Pimberger, Katharina Valdhaus, Manuel Seifried, Alexander Otte, Christoph Thim, Georg Langer, Stefan Dungl.

 

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