Die Bretter, die die Welt bedeuten…
Bericht von Katharina Surböck, 4B-Klasse
Am 5. Mai 2010 unternahm die 4B-Klasse des Erzbischöflichen Real- und Aufbaugymnasiums einen Ausflug nach Wien. Auf dem Programm standen eine Führung durch das Burgtheater, das allgemein als „Die Burg“ bekannt ist, und ein Besuch im „Haus der Musik“. Begleitet wurden die SchülerInnen von ihrem Klassenvorstand Mag. Sabine Rohrer und ihrem Musiklehrer Mag. Joachim Celoud. Während ihres Rundganges durch das größte deutschsprachige Sprechtheater erfuhren sie unter anderem, dass das Gebäude zum Großteil 1945 infolge eines Bombenangriffs abbrannte und lediglich die Feststiegen bis heute erhalten geblieben sind. Sehr beeindruckend erlebten sie vor allem den Blick hinter den Vorhang, wobei sie nicht nur die Bühnentechnikern aus unmittelbarer Nähe bei ihrer Arbeit beobachten durften, sondern auch von der Bühne in den Zuschauerraum sehen konnten.
Nach der sehr interessanten und anregenden Führung durch „Die Burg“ marschierten sie vom Ring zu Fuß in die Annagasse zum „Haus der Musik“. Dort konnten sie sich über eine Stunde lang in diversen Klangwelten aufhalten und sich selbstständig beschäftigen. In drei verschiedenen Stockwerken stehen viele unterhaltsame Möglichkeiten für Selbstversuche rund ums Gehör und unterschiedliche Musikbeiträge zur Verfügung.
Den Aufenthalt empfanden sie äußerst unterhaltsam und lustig. Auch wenn einige wenige SchülerInnen der Klasse schon einmal das „Haus der Musik“ besucht hatten, war es für sie auch dieses Mal wieder ein besonderes Erlebnis.
Auf dem Weg zurück zum Bahnhof kamen sie an zahlreichen Denkmälern und Gebäuden vorbei, die, wie ihnen mitgeteilt wurde, für die Geschichte Wiens von großer Bedeutung sind.
Mit dem Zug fuhren sie wieder nach Hollabrunn zurück und unterhielten sich auf der Heimfahrt angeregt über die vielen neu gewonnenen Eindrücke.


