Bindungsarten
1. Metallbindung (Metall-Metall):

In Metallen besteht eine elektrische Anziehungskraft zwischen den positiven Metall-Ionen und den freien Elektronen. Metallatome geben Außenelektronen leicht ab.

Metallgitter: aus positiven Metallionen. Die positive Ladung des Gitters wird durch die negative Ladung von Elektronen ausgeglichen, die sich einem Gas vergleichbar zwischen den Ionen aufhalten (Elektronengas).

Keine Moleküle

2. Ionenbindung (Metall-Nichtmetall):

Die Atomkerne der Nichtmetallatome ziehen die äußeren Elektronen der Metallatome sehr stark an. Die Außenelektronen der Metallatome halten sich fast nur bei den Nichtmetallatomen auf.

Ionengitter: aus positiven Metallionen und negativen Nichtmetallionen.

Keine Moleküle

In festen Salzen sind positive Metall-Ionen und negative Nichtmetall-Ionen durch elektrische Kräfte zu einem Kristallgitter (Ionengitter) verbunden.

3. Atombindung (Nichtmetall-Nichtmetall)
(Elektronenpaarbindung):

Die Außenelektronen der Bindungspartner bilden eine gemeinsame Elektronenhülle zu Molekülen. Sie können sich mit gleicher Wahrscheinlichkeit bei beiden Bildungspartnern aufhalten oder eher bei einem Atom konzentrieren.

Z.B: Wasserstoff: Hülle: nur 1 Elektron,strebt 2 Elektronen an, treffen sich 2 Wasserstoffatome, behält jedes sein Elektron, sie überlappen sich, zwischen diesem negativ geladenen Überschneidungsgebiet und den beiden positiven Atomkernen besteht eine elektrische Anziehungskraft.

Kristallgitter (z.B: Diamant)

Moleküle bzw. Riesenmoleküle

Text Grafik
Brigitte Steinhauser, Lena Louis Minnigerode (6A Klasse) Herwig Reidlinger (metallb.gif)
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Letzte Änderung / Last update: 23. 4. 1999