| Kondensator |
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Der einfachst mögliche Kondensator besteht aus zwei dünnen Metallplatten, die
gegeneinander isoliert sind.
Wird der Kondensator an eine Batterie angeschlossen, wandern Elektronen vom negativen Pol
zu der einen Platte des Kondensators. Diese erhält einen Elektronenüberschuss, sie ist
negativ geladen. Von der zweiten Platte wandern Elektronen zum Pluspol der Batterie. In
der zweiten Platte herrscht damit ein Elektronenmangel, sie ist positiv geladen.
Wenn der geladene Kondensator nun mit einem Lämpchen zusammengeschaltet wird, fließen so
lange Elektronen über das Lämpchen zur positiven Platte, bis sich die
Ladungsunterschiede zwischen den beiden Platten ausgeglichen haben. Der Kondensator
entlädt sich.
Die Ladungsmenge Q hängt von der Spannung und von der Bauart des Kondensators ab. Dies
kommt im Proportionalitätsfaktor C zum Ausdruck:
Q = C.U
U ... Spannung
C ... Proportionalitätsfaktor
Der Proportionalitätsfaktor legt fest, wieviel Ladung bei einer bestimmten Spannung im
Kondensator gespeichert werden kann => Faktor C erhält den Namen "Kapazität".
Es gilt:
C = Q/U
Einheit: [C] = Q/V = F (Farad)
Sie ist nach dem englischen Physiker Michael Faraday benannt.
E = C.U2/2
E ... Energie
U ... Spannung
C....Kapazität
Hier kannst du die Energie berechnen. (Die Kapazität und Spannung eingeben und auf den Schalter klicken, der mit = beschriftet ist!)
| Grafik (ipix.gif) | Javascript und Text |
|---|---|
| Stefan Schedl (7A Klasse) | Sabine Czonka und Christina Schönauer (8B Klasse) |
Letzte Änderung / Last update: 23. 4. 1999