Die Radioaktivität

 

Natürliche Radioaktivität

Einzelne Atomkerne senden spontan Teilchen aus, man spricht vom Zerfall instabiler Kerne.
Die dabei freigesetzte Strahlung führt in getroffenen Atomen zur Bildung von Ionen. Besondere Vorsicht beim Umgang mit diesen Stoffen (lebensgefährlich !).

1896: Becquerel entdeckte erstmals radioaktive Erscheinungen bei Uran.

Unter Aktivität eines radioaktiven Stoffes versteht man die Anzahl der Zerfälle pro Sekunde.
Die Aktivität einer Strahlenquelle wird in Bequerel angegeben: 1Bq = 1s-1

Es gibt drei Strahlungsarten:
- Strahlung: Zerfallsart: -Zerfall

Diese Strahlung ist ein Teilchenstrom, der aus 2 Protonen und 2 Neutronen (Heliumkernen) besteht. Alphateilchen sind daher 2fach positiv geladen.
Die Strahlung ist nur gefährlich auf oder im Körper.

Ort der Entstehung und Ursache:
Kern (meist zu schwer)

Relative Schädlichkeit: 10 - 20

ß- Strahlung: Es gibt zwei Arten:

ß - - Zerfall: Ensteht im Kern, wenn ein Neutron in ein Proton, ein Elektron und ein Neutrino zerfällt. Das Proton verbleibt im Kernverband, das negativ geladene Elektron und das Neutrino werden ausgesendet.

Ort der Entstehung und Ursache:
Kern (zu viele Neutronen)

ß +-Zerfall: Bei diesem Zerfall wandelt sich ein Proton in ein Neutron, ein Positron und ein Neutrino um. Das Positron ist ein Teilchen mit der gleichen Masse wie das Elektron aber mit positiven Ladung.

Ort der Entstehung und Ursache:
Kern (zu viele Protonen)

Relative Schädlichkeit: 1

- Srahlung Diese Strahlung wird im Magnetfeld nicht abgelenkt, sie ist nicht elektrisch geladen. Es handelt sich um eine kurzwellige elektromagnetische Strahlung, die unsichtbar, sehr energiereich und den Röntgenstrahlen ähnlich ist.

Ort der Entstehung und Ursache:
Kern (zuviel Energie)

Relative Schädlichkeit:1

Die Abschirmung radioaktiver Strahlung

Radioaktive Strahlung kann unterschiedlich gut abgeschirmt werden.

 

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Stefan Schedl (7A Klasse) Michaela Hladik und Birgit Kellner (6A Klasse)
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Letzte Änderung / Last update: 5. 5. 2003