Die Zeit


(Abb. 1 nach Jaros, Basiswissen 1)

Bis 1967 war die Einheit der Zeit, die Sekunde, als der 86400-te Teil eines "mittleren Sonnentages" definiert. Dabei versteht man unter einem Sonnentag die Zeit von Mittag (Sonnenhöchststand) eines Tages bis Mittag des nächsten Tages.

Geräte zur Zeitmessung nennt man Uhren. Periodische Vorgänger sind z.B. die Hinundherbewegung eines Pendels.
Das Pendel wurde erstmals 1656 von Christian Huygens (1629-1695) einem niederländischer Physiker, Mathematiker und Astronom) für die Zeitmessung verwendet.
In der Pendeluhr läuft ein periodischer Vorgang. Die Uhrgewichte liefern die Energie für die Pendelschwingungen. Ein Anker blockiert ein Zahnrad und bewirkt damit, daß es sich pro Pendelschwingung nur um eine Zacke weiterbewegt (Rückkoplungssystem). (Siehe Abb. 1)
Bei der Taschenuhr (Peter Henlein baute 1509 in Nürnberg die erste Taschenuhr, das sogenannte Nürnberger Ei) wird durch eine gespannte Feder die sogenannte Unruhe hin- und herbewegt. Sie regelt den Gang der Taschenuhr.
Elektrische Uhren bzw. Quarzuhren beruhen auf wesentlich komplizierteren periodischen Vorgänger.
Durch die Energie, welche von einer Baterie stammt, wird ein Quarzstein zum Schwingen gebracht. Die Schwingungen werden gezählt. Diese Uhr läuft mit einer Abweichung von 1/10000 Sekunde pro Tag.
Der genaueste Weg die Zeit zu messen ist die Atomuhr. Sie wurde 1949 erfunden. Das System ist dem einer Quarzuhr ähnlich, aber anstatt der Quarzschwingungen werden die Schwingungen des Atoms Caesium-133 gemessen. Ab 1967 ist 1s die Dauer von 9192631770 Schwingungen. Die Abweichung bei den Atomuhren liegt zwischen 10-6 s und 10-8 s.

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Letzte Änderung / Last update: 18. 7. 2002