Projektwoche Brüssel der 6A (Juni 2005)
aus LES, der Lehrer-Eltern-Schüler-Datenbank des Real- und Aufbaugymnasiums Hollabrunn
Judith Kantor, Karoline Steindl, Katharina Woletz
Die 6A-Klasse mit ihrem Klassenvorstand und Prof. Naci in Brüssel
Am Montag, den 6. Juni 2005, trafen wir uns um 4.15 Uhr vor der Schule zur Abfahrt nach Brüssel. Es erwartete uns eine anstrengende aber lustige 14-stündige Busfahrt gemeinsam mit einer Klasse aus dem Sacre Coeur Pressbaum. Nachdem wir am späten Abend angekommen waren und die Zimmer im Hotel Continental ** bezogen hatten, erkundeten wir noch ein wenig das Brüsseler Zentrum. Dort befinden sich das gotische Rathaus, mehrere Barock- und Renaissancegebäude und die so genannte „Fressstraße“, eine kleine Nebengasse, in der man sehr exquisit und nobel essen gehen kann.
In den folgenden Tagen hörten wir interessante Vorträge im EU-Parlament, in der Kommission und in der Ständigen Vertretung Österreichs, wo uns zufällig eine Hollabrunnerin betreute. Bei der Stadtführung, geleitet von Dr. Weichselbaumer, lernten wir die Sehenswürdigkeiten von Brüssel, wie z.B. den Manneken Pis, das Atomium oder den Grand Place, kennen. Ein Besuch in einem belgischen Bierlokal durfte natürlich nicht fehlen, und so kosteten wir gemeinsam mit unseren Lehrern Prof. Naci und Prof. Höbartner einige der über 280 verschiedenen Biersorten. Am Dienstag verbrachten wir den Nachmittag in Antwerpen. Dort spazierten wir durch die wunderschöne alte Stadt und betrachteten die berühmten Werke des Barockmalers Rubens in der Kathedrale. Am nächsten Tag bewältigten wir die dreihundert Stufen zur Gloriette hinauf, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf Brüssel bekamen. Nach einer unterhaltsamen Grachtenrundfahrt in Brügge und einem anschließenden Stadtrundgang, bei dem wir die Möglichkeit hatten, die typische belgische Schokolade zu kaufen, fuhren wir am Donnerstagnachmittag nach Paris weiter.
Nach einem köstlichen Abendessen und einigen Unklarheiten mit der Zimmerverteilung fielen wir müde und erschöpft in unsere Betten.
Am folgenden und letzten Tag unserer Reise erkundeten wir die französische Hauptstadt erst mit dem Bus und dann mit dem Schiff. Professor Höbartner bestand darauf, den Triumphbogen zu besteigen um die schöne Aussicht genießen zu können. Den Abschluss unserer erlebnisreichen Reise bildete eine 18-stündige Fahrt zurück nach Hollabrunn.
Im Nachhinein können wir mit Sicherheit behaupten, dass sich diese Projektwoche gelohnt hat und wir einiges über die EU gelernt haben.
