Projektwoche Rom der Klassen 7AB (März 2006)

aus LES, der Lehrer-Eltern-Schüler-Datenbank des Real- und Aufbaugymnasiums Hollabrunn

Kerstin Rammel, 7A Klasse

Die Romreise der 7.Klassen
Ein Blick auf den Petersplatz von der Domkuppel
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Ein Blick auf den Petersplatz von der Domkuppel
Auf den Spuren der Römer: das Forum Romanum
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Auf den Spuren der Römer: das Forum Romanum
Beim Inschriftenübersetzen
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Beim Inschriftenübersetzen
Auf dem Palatin
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Auf dem Palatin
Der Papst hautnah: die Generalaudienz auf dem Petersplatz
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Der Papst hautnah: die Generalaudienz auf dem Petersplatz
Moderne Führung Dank technischer Hilsfmittel im Kolosseum
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Moderne Führung Dank technischer Hilsfmittel im Kolosseum


Longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla. (=Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirkungsvoll durch Beispiele) Dieses alte Sprichwort nahmen uns wir, die Lateinschüler der 7. Klassen, gemeinsam mit Herrn Professor Gerstner und Herrn Professor Höbartner zum Vorbild, als wir am 17. März 2006 gegen 19.30 Uhr vom Wiener Südbahnhof unsere langersehnte Romreise antraten.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 15°C waren wir uns bereits bei unserer Ankunft um 9.00 Uhr am Roma Termini einig, dass uns dieser Platz sympathisch sei und während des kurzen Fußmarsches zum Hotel sammelten wir erste Eindrücke jener historisch so bedeutsamen Stadt. Stets nach dem Motto "Nütze den Tag" war der restliche Vormittag mit einem Besuch des Vatikans besonders der Besichtigung des Petersdoms und der Grotten ausgefüllt. Das reiche Nachmittagsprogramm bot uns viele lateinische Inschriften, deren Übersetzung wir uns nicht entgehen ließen und Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe oder Piazza del Popolo. Einer der vielen Höhepunkte des ersten Tages war jedoch ohne Zweifel der hell erleuchtete Trevibrunnen in der Abenddämmerung und ein schöner Ausblick vom Quirinalhügel über Rom bei Nacht.

Für den folgenden Tag war ein Besuch des Sonntagsgottesdienstes mit anschließendem Kreuzweg in einer deutschsprachigen Kirche im Vatikan vorgesehen. Danach besichtigten wir die Plätze Piazza Navona und Colonna, Inschriftenübersetzungen natürlich immer inklusive, römische Statuen im Palazzo Altemps und das durch seine Größe und Bauweise beeindruckende Pantheon.

Ganz im Zeichen des alten Roms stand der Montag, an dem wir uns auf dem Forum Romanum und dem Palatin, aber auch beim Nachmittagsprogramm im Kolosseum (im Zeitalter der modernen Technik erhielten wir erstmals eine von Herrn Professor Gerstner über Funk übertragene Führung) ein wenig wie Caesar, Cicero und Co fühlten.

Eine Führung durch die Priscillakatakomben und die Besichtigung der riesigen Kunstsammlung in der Galleria Borghese füllten den Vormittag des nächsten Tages. Um wieder neue Kräfte zu erlangen war der Nachmittag unser, was für die Mädchen "shoppen!!!" und die Burschen "essen!!!" bedeutete.

Ausgeruht und mit neuem Elan brachte der Mittwoch den wohl beeindruckendsten Moment unserer Reise, eine Generalaudienz mit dem Hl. Vater auf dem Petersplatz. Und kirchlich ging der Tag weiter, standen doch einige Gotteshäuser an der Tagesordnung, so etwa Sta. Maria Maggiore oder Sta. Prassede.

Doch der Marathon dieser Woche stand uns noch bevor: der Besuch der Vatikanischen Museen am Donnerstag. Denn so heiter wie wir sie betraten kamen wir sicherlich nicht heraus, Erschöpfung machte sich nach einer anstrengenden Woche breit. Nach einem etwas weniger anstrengenden Nachmittagsprogramm schlossen wir die Woche mit St. Paul vor den Mauern.

Nach insgesamt 11 Kirchen, 4 Museen und 13 öffentlichen Plätzen und Ausgrabungsstätten (ab diesem Zeitpunkt war uns klar, warum Rom nicht an einem Tag erbaut wurde), aber auch einige Erkenntnisse reicher (um es für die nachfolgenden Generationen festzuhalten: 1. Gerstners Kondition ist unschlagbar; 2.Egal wie lange man tagsüber unterwegs war, es gibt immer noch genug Kraft für den Abend ; 3. U-Bahnen fahren in Rom nur bis 21.00 Uhr; 4.Die italienische Küche mag zwar gut sein, aber die besten Restaurants zu finden dauert seine Zeit) blicken wir auf eine anstrengende aber auch interessante, gemeinsame Woche zurück, für die wir uns recht herzlich bei Herrn Professor Gerstner bedanken möchten.

Weitere Fotos der Reise:
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