Rückblick auf das Schuljahr 06/07 in der Schulbibliothek
aus LES, der Lehrer-Eltern-Schüler-Datenbank des Real- und Aufbaugymnasiums Hollabrunn
von Schulbibliothekarin Mag. Agnes Formanek
Unsere Bibliothek mit nahezu 12.000 Bänden betreuen drei KollegInnen im Team. Kollege Mag. Christian Gerstner, lange Zeit Hauptbibliothekar, ist hauptsächlich für Ankauf zuständig und Katalogisierung. Heuer wurden an die 300 neue Bücher angekauft, davon 7 Klassenlektüren in Deutsch, Englisch und Latein.
Kollegin Mag. Teresa Marte arbeitet ebenfalls im Bereich Katalogisierung und Verleihvorgänge, zusätzlich organisiert sie im DVD-Raum den Platz für die Klassenlektüre im Fach Deutsch.
Ich als Hauptbibliothekarin organisiere Ausstellungen in der Bibliothek mit hauseigenen Büchern und gestalte Bereiche der Bibliothek neu neben der üblichen Bibliotheksarbeit wie Katalogiseren, Entlehnungen und jetzt zum Schulschluss dem Eintreiben von entliehenen Büchern . Heuer ist es mir gelungen, die Physik neu zu ordnen (siehe Artikel Neuerungen in der Schulbibliothek) und mit der Systematikgruppe Englisch zu beginnen (siehe Artikel Neuerungen in der Schulbibliothek 3/07 - E Spezialgebiete). In der Systematikgruppe Englisch sind schon die Gruppen Literature und Teenage Literature geordnet und mit Farbcode beklebt, auch die vereinfachten Texte (Graded Readers) sind neu geordnet und in unserem Bibliothekssoftwareprogramm in die einzelnen Gruppen eingeteilt. Früher waren alle graded readers in der Systematikgruppe E/SIM zusammengefasst, ab jetzt sind die Bücher folgendermaßen eingeteilt:
die erste Stufe (Stage 1) unter E/SIM 1 mit einem Vokabular von 200 Wörtern,
die zweite Stufe (Stage 2) unter E/SIM 2 mit 700 Wörtern,
die dritte Stufe (Stage 3) unter E/SIM 3 mit 1000-1200 Wörtern,
die vierte Stufe (Stage 4) unter E/SIM 4 mit 1800-2000 Wörtern,
die fünfte Stufe (Stage 5) unter E/SIM 5 mit 2000 Wörtern,
die sechste Stufe (Stage 6) unter E/SIM 6 mit 2500 Wörtern.
Da ich kürzlich auf einem Fortbildungsseminar für Littera-Anwender war (Littera ist unser Bibliothekscomputerprogramm), habe ich wieder einige neue Ideen für mich und unsere Schulbibliothek mitnehmen können.
Zuerst möchte ich einmal das Bibliotheksprogramm aktualisieren. Derzeit arbeiten wir mit dem Programm Littera 2.3, ich möchte aber gleich auf die aktuellste Version 4.4 umsteigen. Damit ist es möglich, sich die Katalogisate aus dem Internet bzw. von anderen Bibliotheken herunter zu laden statt alles mühsam selbst eingeben zu müssen. Auch die Namen der SchülerInnen können vom Schulprogramm SCHÜSTA direkt auf das Bibliotheksprogramm geladen werden statt jeden Schüler, jede Schülerin händisch einzugeben mit allen Adressen, Geburtsdaten, etc.
Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, werde ich mich bemühen, alle Bücher ins Internet zu stellen, damit es für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern auch von zu Hause aus möglich ist zu recherchieren. Es gibt da ein Angebot des BVÖ (Büchereiverbands Österreich), die Bücher kostenlos ins Internet zu stellen. Mal sehen!
Die Arbeit in der Schulbibliothek bedeutet immer neue Herausforderungen und kann gar nie langweilig werden. Wie könnte das auch anders sein in einer Umgebung von so viel Gescheitem, Lustigem, Nachdenklichem, Informativen, ...!
