Projekt „Planetensystem"

im Physik- und Werkunterricht

Schuljahr 1999/2000

Da wir schon im Physikunterricht einiges übers Sonnensystem erfahren haben, dachte sich Frau Prof. Kurtz, sie könnte mit uns, den von der Wintersportwoche Daheimgebliebenen, das Sonnensystem nachzubauen.

Mit Hilfe von Herrn Prof. Halbwidl starteten wir unser Projekt. Zuerst mussten wir uns die Radien der Planeten im Maßstab ausrechnen. Dabei ergab sich auch gleich das erste Problem. Denn auch wenn man den Maßstab so wählt, dass der kleinste Planet (Pluto), gerade noch erkennbar ist (Radius 9 mm), dann ergeben sich für die Abstände zwischen Sonne und Planeten viel zu große Entfernungen.

Die Erde müßte dann 600 m von der Sonne entfernt sein, und Pluto sogar 24 km. Da wir den Besuchern der Ausstellung solch große Entfernungen nicht zumuten wollten, entschlossen wir uns zu einem Kompromiss und verwendeten für die Entfernungen den Maßstab 1:150 000 000 000 und für die Planeten den Maßstab 1: 250 000 000.

Jetzt bekam jeder einen Planeten zugeteilt, den er mit verschiedenen Materialien wie Zeitungspapier, Karton und Kleister gestaltete. Weil Jupiter und Saturn zu groß geworden wären, modellierten wir sie nicht als Kugel, sondern als Kreisscheibe. Vor allem die Sonne bereitete uns ein Problem. Laut unseren Berechnungen ergab sich ein Durchmesser von 5,6m, also viel zu groß, um sie auf dem Gang unterzubringen. Deshalb stellten wir sie nur als Kreissektor dar.

Nach einer Trockenzeit von ca. zwei Tagen wurden die Modelle farblich den Planeten nachempfunden. Am Anfang bearbeitete jeder einzeln seinen Planeten, aber zum Ende wurde daraus eine richtige Gemeinschaftsarbeit, bei der jeder jedem half.

Interessante Informationen über unser Sonnensystem fassten wir am Computer zusammen.

Das Endprodukt könnt ihr ja am Gang im 1. Stock bewundern.

Text: Naureda Bisha, Silvia Gloser (6A) Birgit Oliva, Verena Maderitsch, Rebecca Nachbagauer (6B)
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Letzte Änderung / Last update: 26. Juli 2000